Homerecording FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Thema

Dieses FAQ behandelt häufige gestellte Fragen rund ums Homerecording, die mit kurzen und kompakten Antworten jedem Neuling den Einstieg in diese doch recht umfangreiche Materie erleichtern sollen. Zu den meisten Fragen findest du weiterführende Links, die mehr Licht auf bestimmte Themenbereiche werfen und dir tiefere Einblicke in die Thematik ermöglichen werden. Wenn du dich noch näher mit der Materie auseinandersetzen möchtest, hab ich einige Bücher, Videos und Kurse zum Thema für dich herausgesucht, mit denen du dein Wissen selbstständig erweitern kannst. Falls du auch noch erfahren möchtest, wie unsere moderne Art des Aufnehmens entstanden ist, lies dir am Besten meinen Artikel über die Geschichte der Musikproduktion durch.

Homerecording FAQ

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN RUND UMS HOMERECORDING

1. Über dieses FAQ


Dieses FAQ behandelt häufige gestellte Fragen rund ums Homerecording, die mit kurzen und kompakten Antworten jedem Neuling den Einstieg in diese doch recht umfangreiche Materie erleichtern sollen. Zu den meisten Fragen findest du weiterführende Links, die mehr Licht auf bestimmte Themenbereiche werfen und dir tiefere Einblicke in die Thematik ermöglichen werden. Wenn du dich noch näher mit der Materie auseinandersetzen möchtest, hab ich einige Bücher, Videos und Kurse zum Thema für dich herausgesucht, mit denen du dein Wissen selbstständig erweitern kannst. Falls du auch noch erfahren möchtest, wie unsere moderne Art des Aufnehmens entstanden ist, lies dir am besten meinen Artikel über die Geschichte der Musikproduktion durch.

2. Grundlegendes zum Thema Musikproduktion


Was ist eine Vorproduktion (Pre-Produktion)?

Die Vorproduktion passiert, wie der Name schon sagt, vor der eigentlichen Produktion im Studio und ist eine einfache und schnelle Aufnahme deiner Songs. Du kannst sie entweder selbstständig oder mit Hilfe des Produzenten im Proberaum oder Homestudio erstellen, um einen Eindruck davon zu bekommen wie deine Songs am Ende ca. klingen werden und um etwaige Problemstellen im Arrangement oder der Instrumentierung vorzeitig zu erkennen.

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Wie ist der Ablauf einer Aufnahme im Tonstudio?

Der Aufnahmeprozess ist der erste Schritt, um deine Musik auf CD/Spotify/iTunes zu bringen. Dabei geht es primär darum den grundlegenden Sound deiner Songs zu definieren und das Gefühl der Musik bestmöglich einzufangen. Das beginnt mit der Mikrofonierung deines Instrumentes und geht über die Auswahl des passenden Preamps bis hin zum Einfangen deiner besten Performance.

Du kannst das natürlich alles auch selber erledigen, nur die Erfahrung, vor allem im Umgang mit dem Equipment, und das zusätzlich Paar geschulter Tontechnikerohren, können die Qualität deiner Aufnahmen auf ein ganz anderes Level heben.

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Was wird beim Editieren einer Tonaufnahme gemacht?

Beim Editing werden etwaige Probleme, die bei der Aufnahme nicht zu vermeiden waren, zu einem gewissen Grad ausgebessert. Dazu zählen z.B. Nebengeräusche oder rhythmische oder tonale Unsicherheiten. Editing ist kein Allheilmittel, funktioniert nicht bei jeder Musik und kann manche Songs auch mehr verunstalten als verbessern. Es ist in keinem Fall eine Ausrede, um als Künstler eine mittelmäßige Performance abzuliefern.

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Was wird beim Mischen einer Tonaufnahme gemacht?

Beim Mischen (Mixing) werden alle aufgenommenen Stimmen und Instrumente in ein Stereo oder 5.1 Canvas eingepasst. Mit Techniken wie EQ, Kompression, Verhallung oder dem Anpassen der Lautstärke und des Panoramas, kann in diesem imaginären Raum ein Mix nach deinem Geschmack erstellt werden.

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Was ist Mastering und ist das heutzutage noch notwendig?

Mastering ist der finale Produktionsprozess, der in zwei Schritte unterteilt werden kann: Erstens die Finalisierung des Audiomaterials und zweitens das Erstellen des DDP- oder CD-Masters sowie das Bereitstellen der Daten in den vom Kunden gewünschten Audioformaten (wav, mp3, …). Das Hauptaugenmerk bei der Finalisierung liegt darauf kleine Fehler auszubessern, die du oder dein Mixingtechniker überhört haben sowie aufgenommene Songs zu einem hörbaren Album zusammenzufassen.

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3. Technisches Hintergrundwissen


Was ist die Abtastrate?

Die Abtastrate oder Samplerate gibt an wie oft das Analogsignal, welches über dein Mikrofon oder dein Instrument an deinem Audio-Interface ankommt, während der Analog-Digital-Wandlung abgetastet wird. Die Einheit ist Hertz (Hz). Die Abtastrate sagt also aus wie viele Stellen des Signals (Samples) sich dein Rechner merken muss, um es später ohne hörbaren Verlust reproduzieren zu können. Typische Abtastraten sind z.B. 44.1, 48, 88.2 und 96 kHz, wobei mit steigender Abtastrate auch die Anforderungen an deinen Rechner steigen.

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Was ist der Signal-Rausch-Abstand (SNR)?

Elektronische Geräte wie Mikrofone oder Vorverstärker haben durch das Eigenrauschen der verwendeten Bauteile ein sogenanntes Grundrauschen, auch wenn kein Signal an ihnen anliegt. Der Signal-Rausch-Abstand (Signal-to-Noise-Ratio, SNR) gibt an, wie weit dieses Rauschen vom anliegenden Signal z.B. bei Vollaussteuerung entfernt ist. Vereinfacht gesagt beschreibt er, wie viel Dynamikumfang dein Signal haben kann, bevor es im Hintergrundrauschen verschwindet. SNR wird üblicherweise in dB (Dezibel) angegeben. Für Audio-Interfaces gilt: je höher desto besser!

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Was ist der Dynamikumfang?

Der Dynamikumfang ist der Quotient aus dem Minimum und dem Maximum einer physikalischen Größe oder Funktion. In der Tontechnik gibt er den Bereich an in dem sich der Pegel des Signals bewegen kann, ohne im Grundrauschen zu verschwinden oder durch Übersteuerung abgeschnitten (verzerrt) zu werden.

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Was ist die Bit-Tiefe?

Die Bit-Tiefe ist das Dynamik-Äquivalent zur Abtastrate. Sie gibt an wieviele Möglichkeiten dein Rechner bei einem Abtastpunkt zur Verfügung hat, um sich den Pegel deines Signals an dieser Stelle zu merken. Beim modernen Homerecording, wo Speicherplatz kaum mehr eine Rolle spielt, sind 24 Bit (144 dB Dynamikumfang oder über 2 Millionen möglicher Punkte) der Standard mit dem alle Analog-Digital-Wandler arbeiten. Fast alle DAWs arbeiten intern schon mit 32 Bit, was einen Dynamikumfang von ca. 1680 dB ermöglichen würde.

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Was ist Impedanz?

Die Impedanz ist der sogenannte Wechselstromwiderstand. Es ist ein frequenzabhängiger Widerstand den elektronische Bauteile wie Spulen und Kondensatoren aufweisen. Da Audioequipment zu einem großen Teil aus diesen Bauteil aufgebaut ist, findet man diesen Widerstand im Homerecording-Bereich recht häufig – z.B. zwischen Verstärkern und Boxen oder zwischen Mikrofonen und Mikrofonvorverstärkern.

Manche Mikrofonvorverstärker bieten die Möglichkeit die Eingangsimpedanz anzupassen. Hierbei kannst du dich an folgender folgender Daumenregel orientieren:

In 9 von 10 Fällen sollte die Ausgangsimpedanz so niedrig wie möglich und die Eingangsimpedanz so hoch wie möglich sein – diese beiden Größen sollten sich üblicherweise um den Faktor 10 unterscheiden.

Beispiel: Mikrofon 100 – 200 Ω → Mikrofonvorverstärker 1000 – 2000Ω

Falls du aber den Sound mit einem eventuell vorhandenen Impedanzschalter beeinflussen möchtest:

Große Impedanzunterschiede → Hohe Impulstreue, schnelle Transientenwiedergabe, Punch

Kleine Impedanzunterschiede → Breiterer Sound, abgerundete Transienten, weniger detailliert

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Was ist der Unterschied zwischen Mono und Stereo?

Fast alle Schallquellen in der Natur sind Mono. Das heißt, dass es nur einen Punkt im Raum gibt von dem der Schall abgestrahlt wird. Das beste Beispiel dafür ist die menschliche Stimme, die nur von einem Punkt, nämlich den Stimmbändern, ausgeht.

Das Gehör des Menschen, und auch das der meisten anderen Spezies, ist hingegen in Stereo ausgeführt. Das heißt wiederum, dass zwei Punkte im Raum den Schall aufnehmen. Dies dient zur räumlichen Ortung von Schallquellen mit Hilfe von Laufzeitunterschieden.

Beim Homerecording werden die meisten Schallquellen in Mono aufgenommen und später beim Mischen in ein Stereocanvas eingepasst, welches du dir wie eine Bühne bei einer Live-Veranstaltung vorstellen kannst. Dabei werden die Instrumente beliebig auf dieser imaginären Bühne platziert und es kann dadurch der Eindruck einer räumlichen Anordnung erweckt werden. Das setzt natürlich voraus, dass bei der Wiedergabe zwei Lautsprecher verwendet werden, damit diese Anordnung dann auch in „Stereo“ abgespielt werden kann.

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Was ist der Unterschied zwischen asymmetrischer- und symmetrischer Signalübertragung?

Bei der asymmetrischen Signalübertragung wird das Signal über einen Signalleiter geschickt, der von einer Abschirmung umgeben ist, die zugleich auch als zweiter Pol dient. Typische Anwendungen sind Instrumenten- und Cinch-Kabel. Diese Art der Übertragung ist anfällig für Störeinstreuungen, da nicht zwischen Signal und Störung unterschieden werden kann.

Bei symmetrischer Übertragung wird das Signal über zwei Leitungen, jeweils spiegelverkehrt übertragen – z.B. +1 V auf Leitung eins und –1 V auf Leitung zwei. Werden nun von außen Störungen in das Kabel eingestreut, entstehen diese in beiden Adern mit gleicher Polarität, z.B. +0,5 V auf Leitung eins und +0,5 V auf Leitung zwei. Das würde dann bedeuten, dass +1,5 V auf Leitung eins und –0,5 V auf Leitung zwei anliegen. Somit kann die Störung aus dem Nutzsignal, das ja immer mit gleicher Spannung in umgekehrter Polarität auf beiden Adern anliegen soll, herausgefiltert werden, da sie sich automatisch als Störung zu erkennen gibt.

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Was ist Analog-Digital- bzw. Digital-Analog-Wandlung?

Nach dem Mikrofonvorverstärker oder Instrumenteneingang ist dein Audio-Interface für die Analog-Digital-Wandlung des ankommenden Signals verantwortlich. Dabei wird das Signal abgetastet und in sogenannte Samples unterteilt. Wie oft das Signal abgetastet wird, gibt die Abtastrate an. Anhand dieser weiß dein PC, wie viele Stellen des Signals (Samples) er sich merken muss, um es später ohne hörbaren Verlust reproduzieren zu können.

Bevor das Signal wieder über die Ausgänge an deine Studiomonitore oder Kopfhörer geschickt wird, muss es digital-analog-gewandelt werden. Das Prinzip ist umgekehrt zum Analog-Digital-Wandler. Es wird also aus dem zuvor gespeicherten digitalen Signal wieder ein durchgehendes, analoges gemacht.

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4. Homerecording Setup


Was muss ein guter Homerecording Computer können?

Die meisten modernen Laptops und Standrechner sollten in der Lage sein eine kleine Musikaufnahme oder Mixing-Session zu stemmen. Ein guter Startpunkt ist ein moderner 4-Kern Prozessor, 8 GB RAM und eine SSD-Festplatte. Stelle auf jeden Fall sicher, dass dein Rechner den richtigen Anschluss für dein Audio Interface hat (USB, Firewire, Thunderbolt, …).

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Was macht das Audio-Interface?

Das Audio-Interface, oder auch ganz einfach Soundkarte genannt, ist die Schnittstelle zwischen deinem Mikrofon oder Instrument und deinem Homerecording-Computer.

Es bringt Signale, die über Mikrofonvorverstärker (Preamps) oder Instrumenten-Eingänge (Hi-Z Inputs) ankommen, auf Arbeitspegel, wandelt diese analogen Signal in digitale um (A/D Wandlung) und schickt diese dann via USB, Firewire, oder Thunderbolt an deinen Rechner. Umgekehrt werden alle digitalen Signale, die von deinem Rechner kommen, in analoge umgewandelt und über die Ausgänge an deine Monitorboxen (Line-Out) oder Kopfhörer (Kopfhörerausgang) geschickt.

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Was ist ein Mikrofonvorverstärker (Preamp)?

Der Mikrofonvorverstärker, oder auch Mic-Preamp genannt, ist dafür verantwortlich Signale, die über dein Mikrofon ankommen, auf einen, vom Analog-Digital-Wandler deines Audio-Interfaces verwertbaren Spannungspegel zu bringen – kurz gesagt er verstärkt das Signal „bevor“ es aufgenommen wird. Weiters bieten viele Mikrofonvorverstärker die Möglichkeit das angeschlossene Mikrofon mit 48 V Phantomspannung zu versorgen (Kondensatormikrofone), einen Low-Cut Filter (Trittschallfilter) hinzuzuschalten oder das Signal um 180° in der Phase zu drehen. Bei manchen Produkten kann auch das Signal um 10-20 dB abgesenkt werden (PAD), falls der ankommende Pegel zu hoch ist, oder es kann zusätzliches Equipment, wie z.B ein Kompressor, in den Signalweg eingeschliffen werden.

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Was ist der HI-Z- oder Instrumenteneingang?

Der Hi-Z oder Instrumenteneingang ist ein Feature, das die meisten modernen Mikrofonvorverstärker und Audio-Interfaces bieten, um Instrumente wie Akustik-Gitarre, E-Gitarre, E-Bass o.ä. direkt, ohne Verwendung einer zusätzlichen DI Box (Direkt Injection Box), an das Interface anschließen zu können. Technisch geht es dabei um die Impedanz (Scheinwiderstand) von elektronischen Bauteilen wie Spulen und Kondensatoren, aus denen Homerecording-Equipment zu einem guten Teil aufgebaut ist.

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Wie muss ich mein Audio-Interface verkabeln?

Die meisten kleinen Audio-Interfaces für das Homestudio sind relativ einfach zu verkabeln.

  1. Du verbindest den USB-, Firewire- oder Thunderbolt-Anschluss deines Audio-Interfaces mit deinem Computer (Treiber installieren nicht vergessen).
  2. Falls du ein Mikrofon verwendest, wird dieses mit einem XLR-Kabel mit dem Mikrofoneingang deines Audio-Interfaces verbunden (Phantomspeisung beachten).
  3. Falls du direkt ein Instrument anschließen möchtest (z.B. eine E-Gitarre), verbindest du dieses mit dem Hi-Z/Instrumenten-Eingang deines Interfaces – dieser Eingang ist auch oft als Kombibuchse ausgeführt (XLR- und Klinkenbuchse in einem)
  4. Zum Schluss verbindest du noch zwei Line-Ausgänge deines Interfaces mit deinen Studiomonitoren. Diese Ausgänge können als XLR- oder Klinkenbuchse ausgeführt und oft separat als Monitoranschlüsse gekennzeichnet sein. Falls nicht nimmst du einfach zwei der Line-Ausgänge.

Was ist der Unterschied zwischen Mic- und Line-Pegel bzw. Mic- und Line-Eingang?

Das Signal deines Mikrofons bewegt sich meist in einem Spannungsbereich von 0.001 – 0.01 Volt – das ist der sogenannte Mic-Pegel. Es benötigt daher eine zusätzliche Verstärkung, damit es z.B. vom Analog-Digital-Wandler deines Audio-Interfaces oder von weiterem Equipment gut verarbeitet werden kann. Diese Aufgabe erledigt der Mikrofonvorverstärker, der das Signal auf den sogenannten Line-Pegel bringt. In professionellem Audio Equipment liegt der nominale Line-Pegel bei ca 1.23 Volt, ist also um rund ein tausendfaches höher als der Mic-Pegel.

Das heißt, der Mic-Eingang an deinem Audio-Interface ist eigentlich ein Mikrofovorverstärker, der das anliegende Signal auf Line-Pegel bringt, wohingengen der Line-Eingang schon ein Signal mit Line-Pegel erwartet. Ein Mikrofon Signal am Line-Eingang würde daher zu leise sein und ein Line-Signal am Mic-Eingang wahrscheinlich verzerren.

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Wo verwendent man Klinken- und wo XLR-Stecker?

Mono-Klinkenstecker werden hauptsächlich für den Anschluss von Instrumenten an einen Verstärker oder eine DI-Box verwendet, wie z.B. bei der E-Gitarre. Kabel mit dieser Steckverbindung sind durch die bauartbedingte asymmetrische Signalübertragung vor allem bei großen Kabellängen anfälliger für Einstreuungen von Störsignalen.

XLR-Stecker werden z.B. für den Anschluss von Mikrofonen an einen Mikrofonvorverstärker benutzt und sind durch die sogenannte symmetrische Signalübertragung relativ unanfällig für Einstreuungen von Störsignalen. Die Kabellänge ist dadurch im Homerecording- und Live-Alltag kein Problem mehr.

Klinkenstecker können auch als Stereoversion ausgeführt sein, um z.B. Stereosignale oder um Monosignale zu übertragen, die dann auch von der symmetrischen Signalübertragung profitieren.

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Was macht der PAD-Schalter auf meinem Mikrofon oder Audio-Interface?

PAD steht für Passive Attenuation Device, wobei das Passive für eine elektronische Schaltung steht, die außer dem anliegenden Signal keine zusätzliche Energie benötigt. Das Attenuation steht für Dämpfung und das Device für Gerät oder Vorrichtung.

Viele Mikrofone, Interfaces und Mikrofonvorverstärker bieten die Möglichkeit mit einem PAD-Schalter das eingehende Signal um einen gewissen Wert abzudämpfen – üblicherweise zwischen 10 und 20 dB. Das kann von Vorteil sein, wenn die Signalquelle einen zu hohen Ausgangspegel für das Mikrofon oder das Mikrofon einen zu hohen Ausgangspegel für den Mikrofonvorverstärker hat. Ein zu hoher Ausgangspegel äußert sich meist in unangenehmen Verzerrungen im aufgenommenen Signal.

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Was ist der Unterschied zwischen ADAT, MADI, AES/EBU und SPDIF?

ADAT, MADI, AES/EBU oder SPDIF sind digitale Audioübertragungsformate. ADAT, MADI und AES/EBU werden hauptsächlich im professionellen Studio-Bereich eingesetzt, SPDIF eher im Consumerbereich.

Viele Audio-Interfaces bieten die Möglichkeit über eines dieser Protokolle (meist ADAT) weitere Hardware wie z.B. Analog-Digital-Wandler (für weitere Kanäle mit Mikrofonvorverstärkern) anzuschließen.

Der Unterschied zwischen diesen Formaten liegt hauptsächlich in den unterschiedlichen digitalen Übertragungsprotokollen und der Menge der Audiodaten, die damit übertragen werden können.

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Welches Audio-Interface soll ich mir kaufen?

Welches Audio Interface du brauchst hängt in erster Linie davon ab, wieviele Kanäle du gleichzeitig aufnehmen möchtest. Wenn du z.B. nur deine Stimme und eine Gitarre aufnehmen möchtest, genügt ein Interface mit zwei bis vier Eingangskanälen, die jeweils Mikrofonvorverstärker eingebaut haben. Wenn du aber ein ganzes Schlagzeug mikrofonieren möchtest, brauchst du wahrscheinlich ein Audio-Interface mit mindestens acht Mikrofonvorverstärkern und/oder der Möglichkeit via Line-Eingängen oder Digitalschnittstelle (ADAT /MADI, …) weitere Vorverstärker anschließen zu können.

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Welche Studiomonitore (Lautsprecher) brauche ich?

Studiomonitore sind das Mikroskop jedes Tontechnikers und Homerecording-Begeisterten und sollten daher eine gewisse Qualität mitbringen, um die aufgenommen Instrumente und die Musik gut beurteilen zu können. Die benötigte Größe und Bauweise hängt davon ab, wie groß der Raum ist in dem sie aufgestellt werden und wie tief sie im Bassbereich runter gehen sollen – als Richtwert: kleine Räume vertragen weniger Bass, daher eher kleinere Monitore verwenden. Hier eine Übersicht über die drei für den Homerecording-Bereich relevanten Bauweisen:

Bauweise Merkmale Anwendungsbereich
1-Weg System Hat nur einem Lautsprecher, der das ganze Frequenzspektrum wiedergibt. Sehr mittiger Sound. Ideal als Zweitabhöre geeignet,
um den Mittenbereich zu kontrollieren.
2-Weg System Besteht aus einem Tief- und einem Hochtöner, die jeweils einen Teil des Frequenzspektrums wiedergeben. Gängigste Monitorart in Homestudios.
Ideal als Hauptabhöre geeignet.
3-Weg System Besteht aus einem Tief-, Mittel- und einem Hochtöner, die jeweils einen Teil des Frequenzspektrums wiedergeben. Findet man eher in professionellen Studios, können aber auch problemlos im Homestudio eingesetzt werden

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Welchen Kopfhörer brauche ich zum Aufnehmen/Mischen?

Es gibt drei unterschiedliche Arten von Kopfhörern die fürs Mischen und Aufnehmen geeignet sind: offene-, halboffene- und geschlossene Kopfhörer.

Geschlossene Kopfhörer lassen fast keinen Schall von außen in die Kopfhöhrermuschel und es dringt auch wenig Schall vom Kopfhörer nach außen. Sie sind ideal zum Aufnehmen geeignet, falls genau diese eben genannten Kriterien gewünscht sind. Das ist z.B. bei Schlagzeugaufnahmen der Fall, wenn wenig Schall vom Klick nach außen und vom Schlagzeug in den Kopfhörer dringen soll.

Halboffene Kopfhörer sind ideal für Aufnahmen geeignet, bei denen der Musiker noch einen Teil vom Umgebungsschall mitbekommen soll, aber auch genug von seinem Monitoringsignal im Kopfhörer hört, ohne dabei seine Gehör zu schädigen.

Offene Kopfhörer sind für Aufnahmezwecke eher ungeeignet, dafür aber beim Mischen angenehmer, da Schall von außen fast ungehindert eindringen kann und sich deshalb fast kein Druckgefühl um die Ohren aufbaut.

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5. Software


Was ist eine Digital Audio Workstation (DAW)?

Eine Digital Audio Workstation, kurz DAW oder Sequenzer, ist das Software-Herzstück jedes modernen Studios. Sie übernimmt die Aufgaben die früher von Mischpulten, Bandmaschinen und teurem Outboard-Equipment erledigt wurden. Dazu zählt das Organisieren und Editieren der aufgenommenen Spuren in einem übersichtlichen Projektfenster, das Mischen der Lautstärke und des Panoramas der einzelnen Spuren in einem, an alte Mischpulte angelehnten, Mixer und das Bearbeiten der Spuren mit Effekten.

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Was sind Software-Instrumente?

Software-Instrumente, auch VST-Instrumente genannt, sind virtuelle Instrumente, die du in deine DAW laden und via MIDI ansteuern kannst. Sie basieren entweder auf Modeling-Technologie, auf Samples oder sind von Grund auf entwickelte Softwareinstrumente. Die bekanntesten Vertreter unter den Softwareinstrumenten sind wohl Schlagzeug- und Piano-Sampler oder Nachbildungen bekannter Synthesizer.

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Was sind Plugins?

Jede DAW kommt mit einem Set an sogenannten Stock Plugins. Das sind Effekte wie Kompressoren, Equalizer, Delays, usw., mit denen du deine aufgenommenen Spuren weiterbearbeiten kannst. Es gibt aber auch eine Menge Drittanbieter, die sich darauf spezialisiert haben z.B. Analoggeräte zu modellieren oder Plugins mit ganz eigenen Features zu programmieren. Mit diesen Plugins kannst du deine DAW erweitern und an deinen Workflow anpassen.

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Welche Digital Audio Workstation (DAW) brauche ich?

Alle DAWs haben ihre Stärken in unterschiedlichen Gebieten, können aber im Grunde genommen alle das Gleiche. Die Wahl der DAW hängt auch davon ab welche Art von Musik du machst, da manche für einen gewissen Musikstil eher geeignet sind als andere. Für welche du dich schlussendlich entscheidest ist aber eine Frage des persönlichen Geschmacks.

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Welche VST Instrumente brauche ich ?

DAWs wie Cubase kommen meist mit einer kleinen Auswahl an Softwareinstrumenten, damit du direkt mit dem Musikmachen loslegen kannst. Es gibt aber zahlreiche Drittanbieter-Software, mit der du deine DAW erweitern kannst. Hier sind einige der Software-Instrumente, die ich häufig verwende und die ich gerne weiterempfehle: EZ Drummer, Superior Drummer, Omnisphere, Native Instruments Komplete, uvm.

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6. Das Mikrofon


Welche unterschiedlichen Mikrofone gibt es?

Das Mikrofon ist der Schallwandler, der die Schwingungen der Luft (den Schall) in elektrische Spannung umwandelt. Im Laufe der Zeit wurden unterschiedliche Konzepte und Lösungen entwickelt, um diese Wandlung effizienter zu machen und die Qualität des aufgenommenen Signals zu erhöhen. In professionellen Tonstudios und im Homerecording-Bereich sind folgende vier Mikrofontypen relevant:

Mikrofontyp (Bauart) Eigenschaften Typische Anwendungsbereiche
Dynamisches Mikrofon + Sehr robust
+ relativ unanfällig gegen Rückkopplungen
+ verhältnismäßig günstig
Live Sound, Schlagzeug (Snare, Kick, Toms), Gitarrenvestärker, ...
Großmembran Kondensatormikrofon + Sehr hochauflösend
- teilweise teuer
- anfällig für mechanischen Schaden
Gesang und Stimme,
Schlagzeug (Overheads, Snare Teppich), akustische Saiteninstrumente, ...
Kleinmembran Kondensatormikrofon + Hochauflösend
- teilweise teuer
- anfällig für mechanischen Schaden
akustische Saiteninstrumente, Stereo Mikrofonie (z.B. Orchester), Schlagzeug (Overheads, Snare Teppich, Hi-Hat), ...
Bändchenmikrofon + klingen meist voll, rund und angenehm weich
- anfällig für mechanischen Schaden
Gesang und Stimme,
Gitarrenverstärker, akustische Instrumente (Streicher & Bläser), ...

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Was ist die Richtcharakteristik?

Jedes Mikrofon hat eine sogenannte Richtcharakteristik. Diese gibt an aus welcher Richtung das Mikrofon den meisten Schall aufnimmt. Das ist z.B. relevant, wenn du bei Schlagzeugaufnahmen die Hi-Hat aus dem Snare-Mikrofon so gut es geht fernhalten möchtest. Manche Mikrofone bieten auch die Möglichkeit zwischen verschiedenen Richtcharakteristiken umzuschalten. Die Richtcharakteristik wird in Form von Polardiagrammen beschrieben, die die Empfindlichkeit in Abhängigkeit vom Schalleinfallswinkel angeben.

Die folgende Tabelle bietet eine Übersicht über die gängigsten Richtcharakteristiken im Homerecording-Bereich:

Charakteristik Polarpattern Anwendungsbereiche
Niere Ob Live oder im Studio, Mikrofone mit dieser Charakteristik werden nahezu überall eingesetzt. Sie sind ideal geeignet, um Schallquellen hinter dem Mikrofon (z.B. Hi-Hats oder Bühnenmonitore) teilweise auszublenden.
Hyperniere Hyperniere hat in manchen Situationen Vorteile gegenüber einer einfachen Niere, wie z.B. bei der Verwendung zweier Monitore hinter einem Gesagsmikrofon oder wenn das Snare-Mikrofon nicht gut unter der Hi-Hat platziert werden kann und diese trotzdem so gut es geht ausgeblendet werden soll.
Kugel Mid/Side Mikrofonie, Blumlein Technik, Orchester, Raumikrofone, ...
Acht Mid/Side Mikrofonie, Blumlein Technik, Orchester, Raumikrofone, ...

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Was ist der Nahbesprechungseffekt?

Der Nahbesprechungeffekt ist eine, meist unnatürliche, Überhöhung des Bassbereichs und tritt auf, wenn sich die Schallquelle zu nah am Mikrofon befindet. Dieser Effekt ist meist unerwünscht, kann aber auch zur künstlerischen Gestaltung des Klangs eingesetzt werden.

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7. Raumakustik


Sind Raumakustikmaßnahmen notwendig?

Gleich vorweg: Es gibt keinen akustisch perfekten Raum – schon gar nicht beim Homerecording. Wenn du also Wert auf das Endergebnis deiner Produktionen legst, solltest du zumindest einen Minimalaufwand betreiben um deinen Raum zu optimieren.

Die wichtigste Maßnahme ist den Bassbereich so gut es geht unter Kontrolle zu bringen. Nachdem sich Bassfrequenzen omnidirektional, also kugelförmig, ausbreiten, bewegen sie sich entlang aller Wände und führen in den Ecken zu einer Art Schallstau. Um dem entgegenzuwirken helfen sogenannte Bassfallen, die du in allen Ecken deines Raums aufstellen kannst.

Die nächste effektive Maßnahme ist die Erstreflexionen von deinem Abhörplatz fernzuhalten. Das funktioniert mit dem sogenannten Spiegeltrick und einigen porösen Absorbern.Weiters werden mit dieser Maßnahme auch schon unangenehme Flatterechos unterbunden. Falls du nicht weißt was Flatterechos sind, dann gehe einfach mal in einen leeren Raum mit kahlen Wänden und klatsche in die Hände – du wirst ganz kurze Echos deiner Klatscher wahrnehmen, die zwischen den parallelen Wänden entstehen.

Weiters kannst du noch ein Segel oder einen Absorber an der Decke anbringen, um auch die Erstreflexionen zu absorbieren und Flatterechos zwischen Decke und Boden zu unterbinden.

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Welche Formen von Schallabsorbern gibt es?

Die bekanntesten Vertreter der Schallabsorber sind die sogenannten porösen Absorber. Diese bestehen meist aus Schaumstoff, Melaminharzschaum (Basotect) oder Steinwolle. Das Prinzip dieser Absorber beruht auf dem Energieverlust von in Bewegung befindlichen Luftmolekülen, der durch Reibung beim Eindringen in die poröse Struktur entsteht.

Eine weitere Absorbervariante sind die sogenannten Plattenschwinger oder Membranabsorber. Diese beruhen auf dem Feder/Masse Prinzip. Dabei ist eine Platte/Membran auf einer Kiste mit einem dahinter eingeschlossenen Luftpolster angebracht. Dadurch entsteht eine Eigenresonanz, die sich durch das Verhältnis Luftpolster zu Plattenmasse ergibt. Diese Resonanzfrequenz kann vom Plattenschwinger sehr effektiv absorbiert werden.

Weiters gibt es noch den Helmholtz-Resonator, der auch auf dem Feder-Masse Prinzip beruht, aber viel genauer auf eine bestimmte Problemfrequenz gestimmt werden kann als z.B. ein Plattenschwinger, der eher breitbandig rund um seine Resonanzfrequenz absorbiert.

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Was ist ein Diffusor?

Absorber absorbieren Schall und wandeln ihn durch Reibung in Wärmeenergie um. Diffusoren hingegen sind durch ihre Bauart darauf ausgelegt, Schall in gewissen Frequenzbereichen zu reflektieren und ihn dort zu zerstreuen. Damit wird eine direkte Reflexion des Schalls verhindert und der behandelte Frequenzbereich wirkt feiner aufgelöst oder eben diffuser.

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Kann ich Absorber selber bauen?

Absorber kannst du dir mit etwas Heimwerker-Know-How und Werkzeug auch ohne weiteres selber bauen. Am einfachsten und am günstigsten sind poröse Absorber auf Basis von Steinwolle zu bauen.

Weiters kannst du dir mit etwas mehr Zeitaufwand auch Diffusoren selber bauen. Dazu brauchst du nur ein Berechnungsprogramm (z.B. QRDude) und einiges an Geduld.

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Brauche ich Raumkorrektur Software?

Nachdem es baulich fast nicht möglich ist einen perfekten Raum zu kreieren, kannst du dir natürlich mit gewissen Softwarelösungen helfen, um den Frequenzgang in deinem Raum weiter zu optimieren.

Raumkorrektur-Software alleine würde aber auf verlorenem Posten stehen, weil damit nur in den Frequenzgang und nicht in die Nachhallzeit eines Raumes eingegriffen werden kann, die aber ebenso wichtig für ein gutes Klangbild ist.

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8. Mixing


Was macht ein Equalizer?

Der Equalizer (EQ) ist neben Kompressor, Hall und Delay eines der wichtigsten Werkzeug in der Toolbox jedes Musikers beim Homerecording. Er gewährt dir Zugriff auf das Frequenzspektrum eines aufgenommenen Signals und ermöglicht dir dieses zu verformen. Da Mikrofone sehr oft Frequenzen aufnehmen, die für ein gutes Endergebnis gar nicht notwendig oder sogar hinderlich sind, wurde nach Möglichkeiten gesucht den Frequenzverlauf des aufgenommenen Signals im Nachhinein manipulieren zu können. Dafür werden in der professionellen Musikproduktion und beim Homerecording minimalphasige (passive & aktive EQs) und linearphasigen EQs verwendet.

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Wie funktioniert ein Kompressor?

Technisch gesehen ist der Audio-Kompressor ein sogenannter Regelverstärker. Er regelt die Ausgangslautstärke abhängig von der Eingangslautstärke. Als Metapher kannst du dir auch einen Tontechniker vorstellen, der immer dann den Fader am Mischpult nach unten regelt, wenn bestimmte Kriterien zutreffen und ihn erst wieder zur Ausgangsposition zurück bewegt, wenn diese Kriterien nicht mehr erfüllt sind. Wann dieser Techniker den Fader bewegen muss, kannst du ihm anhand der grundlegenden Parameter Threshold, Ratio und der Attack– & Releasezeit mitteilen.

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Wie verwende ich Hall?

Hall wird vor allem dazu verwendet, um im zweidimensionalen Stereofeld, in welchem du deine Instrumente anordnest, eine Tiefenstaffelung zu erzeugen. Das heißt, dass du den Eindruck erweckst, dass manche Elemente weiter entfernt sind als andere. Um das zu bewerkstelligen kannst du z.B. mit unterschiedlichen Pre-Delay-Werten arbeiten, mehrere verschiedene Reverb Varianten verwenden oder den Reverb einfach als Insert-Effekt auf einzelnen Signalen verwenden.

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Wie setze ich Echo und Delay ein?

Um beim Mischen den Eindruck von Tiefe zu erzeugen, ist das Hauptwerkzeug der Hall. Dieser kann in dichten Arrangements das Klangbild aber oft schwammiger machen, als dass er für einen sauberen Tiefeneindruck sorgt. Für solche Situationen und für allerlei weitere Einsatzzwecke, bietet sich der Delay-Effekt als Option an. Bei dieser Anwendung macht es z.B. Sinn das Echo auf das Projekttempo zu synchronisieren, damit das Effektsignal im Takt der Musik mitschwingt. Sehr gut funktioniert das mit Stereo-Delays.

Eine weitere bekannte Art Echo als Effekt einzusetzen, ist das Slapback-Echo. Dabei wird, je nach gewünschtem Effekt, eine Delay-Zeit zwischen 50 ms und 150 ms eingestellt und das Feedback so gewählt, dass nur eine Wiederholung abgespielt wird.

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Was ist der Unterschied zwischen Send- und Insert-Effekt?

Die meisten Mischpulte und modernen DAWs, die beim Homerecording verwendet werden, bieten zwei verschiedene Möglichkeiten externe Effekte wie Hall, Delay, Kompressoren oder Equalizer einzubinden: Entweder als Insert-Effekt oder als Send-Effekt.

Über Insert-Effektwege kann externes Equipment oder ein Plugin direkt in den Signalverlauf eines Mischpultkanals eingebunden werden. Mit dem Kanalfader kannst du anschließend die Lautstärke des bearbeiteten Signals verändern.

Im Gegensatz dazu werden Send-Effekte nicht direkt im Kanal der jeweiligen Instrumentenspur eingeschliffen, sondern auf einem eigenen Effekt-Kanal. Von jedem Instrumentenkanal kann dann ein Teil des Signals (oder auch das ganze Signal) über einen Send an den Effekt-Kanal geschickt werden. Die Instrumenten-Kanäle und der Effekt-Kanal können anschließend separat in der Lautstärke verändert werden.

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Beitragsbild: Klara Kopf (Bildausschnitt und Sättigung geändert)

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